Das trockene Auge

Was versteht man darunter und wie kann man Abhilfe schaffen?

Bei den meisten Menschen, die vom "Trockenen Auge" betroffen sind, ist eine defekte Lipidschicht der Auslöser für die Beschwerden. Die Lipidschicht ist eine extrem dünne Fettschicht, die aus Lipiden der Meibomschen Drüsen besteht und die darunter liegende Tränenflüssigkeit vor zu schneller Verdunstung schützt.

Der Tränenfilm übernimmt wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel:

  • Befeuchten des Auges
  • Schutz des Auges vor Infektionen
  • Versorgung der Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen
  • Ausschwemmen von Fremdkörpern

Was verursacht das Trockene Auge?

  • Arbeit am Bildschirm/Computer
  • geringe Luftfeuchtigkeit (verursacht z.B. durch Klimaanlagen in Büro, Auto, Flugzeug)
  • Umweltbelastungen
  • Hormonelle Veränderungen oder Hormonmangel (z.B. Wechseljahre oder beim Sjögren-Syndrom)
  • Entzündungen am Lidrand
  • Wechselwirkung von Medikamenten (z.B. Psychopharmaka, Schlafmittel, Betablocker, Hormone, Antiallergika)
  • Allgemeinerkrankungen

Wie kann man das Trockene Auge behandeln?

Eine Möglichkeit bietet das Einträufeln eines Tränenersatzmittels. Dadurch wird die wässrige Schicht des Tränenfilms ergänzt. Die Behandlung mit Tränenersatzmitteln ist aber nur in den wenigsten Fällen sinnvoll, da nur bei einem geringen Anteil der Bevölkerung (ca. 8%) eine alleinige Störung der wässrigen Schicht vorliegt. Daher empfiehlt es sich in jedem Fall einen Augenarzt aufzusuchen um sich ein genaues Bild von Ihre Syptomen zu machen.

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